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■ WissenschaftFrostiges Projekt

Albuquerque/USA (AP) – In einem amerikanischen Forschungslabor lagern Hunderte eingefrorener Hoden und Eierstöcke von Menschen, die jahrelang in der Nähe einer Atomwaffenfabrik lebten, wie die Zeitung Albuquerque Tribune am Samstag berichtete. An diesen und anderen Organen sollte untersucht werden, ob die Menschen, die nahe der Kernwaffenfabrik Rocky Flats im US-Staat Colorado wohnten, mehr Plutonium im Körper hatten als Bewohner andernorts. Doch für das 1975 begonnene Projekt war fünf Jahre später das Geld ausgegangen.

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