: Wissenschaft kann nicht sparen
Wissenschaftsstaatssekretär Peer Pasternack (parteilos) hält es für unmöglich, die von Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) eingeforderten Einsparungen zu erbringen. Die weitaus meisten Mittel des Wissenschaftshaushalts seien durch Gesetze festgelegt. „Ich gehe davon aus, dass der Senat nicht rechtswidrig handelt“, sagte Pasternack im Interview mit der taz. Darin sprach er sich auch gegen die Gründung einer selbstständigen medizinischen Hochschule aus. Zu einer möglichen Privatisierung des Universitätsklinikums Benjamin Franklin wollte er sich nicht äußern. Zunächst müsse man die Entscheidung der vom Senat eingesetzten Expertenkommission abwarten. TAZ
interview SEITE 35
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen