: Wenn Redner täten, wovon sie reden
■ betr.: "Participation overkill", Ökolumne von Joachim Spangenberg, taz vom 10.4.93
betr.: „Participation overkill“, Ökolumne von Joachim Spangenberg, taz vom 10.4.93
[...] Spangenberg fordert nun das ein, was er selbst hintertrieben hat. Selbst eine Ursache der Politikverdrossenheit jenes Prozentes Volk, das seine einst aktiven Hände in den Schoß gelegt hat, mahnt Spangenberg die Frustrierten zum Handeln. Wenn Redner auch täten, wovon sie reden, dann werden sich vielleicht einige aus ihren Nischen zurückmelden. Die Glaubwürdigkeit der Umweltverbände hängt entscheidend von der Glaubwürdigkeit ihrer Repräsentanten ab, leiden aber unter dem typisch sozialdemokratischen Stolpe-Syndrom: In der Öffentlichkeit alles Gute versprechen, mit der Macht hinter verschlossenen Türen kungeln und mit eleganten Forderungen auf Stimmenfang gehen. Christian Sternberg, Pressesprecher, Neues Forum, Ostberlin
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