piwik no script img

Weniger Azubis gemeldet

Im Jahr 2001 bekamen 2 Prozent weniger Jugendliche einen Ausbildungsplatz. Bald droht Lehrlingsmangel

BERLIN taz ■ Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge sank im vergangenen Jahr wie schon 2000 um knapp 2 Prozent. Bundesweit begannen 609.200 Jugendlich zwischen 15 und 22 Jahren eine Ausbildung, die meisten in Industrie und Handel, so das Statistische Bundesamt. Die Zahl der begonnenen Ausbildungen sank mit 7 Prozent am stärksten in Schleswig-Holstein und stieg lediglich in Bayern um 1,2 Prozent. Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung sank auch die Zahl der Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz. Der Markt sei ausgeglichen, so ein Sprecher, der Rückgang durch weniger Schulabgänger und mehr Studierende zu erklären. Allerdings deute sich bereits jetzt der erst ab 2010 erwartete Lehrlingsmangel an. Der DGB widersprach: Die Zahl der nicht mit einem Ausbildungsplatz versorgten Jugendlichen liege weiterhin bei 70.000, von einer Entspannung könne keine Rede sein. NAL

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen