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Weniger Asylanträge aus Jugoslawien

Berlin (taz) - Die Zahl der Asylbewerber aus Jugoslawien ist im April gegenüber den Vormonaten beträchtlich gesunken. Im April wurden nur noch 963 Anträge eingereicht (im März 2.724). Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, daß die jugoslawische Regierung seit kurzem Reisepässe einzieht oder deren Ausstellung verweigert. Jetzt will Bonn prüfen, ob die Androhung einer Visumspflicht für Jugoslawen wieder zurückgenommen werden kann.

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