: Wenige Firmen nutzen Datenbanken
Frankfurt/Main (dpa/vwd) — Erst jedes siebte kleine und mittlere Unternehmen mit einer Forschungsabteilung beschafft sich seine Informationen aus Datenbanken. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für angewandte Innovationsforschung der Universität Bochum hervor, die gestern auf der Fachmesse Infobase vorgestellt wurde. Als wichtigste Informationsquellen nannten die 750 befragten Firmen mit bis zu 500 Mitarbeitern die Kunden (86,7Prozent), Messen und Ausstellungen (68Prozent), die Konkurrenz (60,7Prozent) und Fachzeitschriften (48,7Prozent). Lediglich 23Prozent hatten der Studie zufolge Zugriff auf Datenbanken, in Großunternehmen war es die Hälfte. Auf der Infobase stellen 133 Anbieter ihre Produkte vor.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen