: Weltweit weniger Nahrungsmittel
Washington (AFP) – Das renommierte „Worldwatch Institute“ hat vor einer weltweiten Nahrungsmittelknappheit gewarnt, wenn die Weltbevölkerung weiter im derzeitigen Ausmaß wächst. In einer am Samstag in Washington veröffentlichten Studie des Umweltforschungsinstituts wurde darauf hingewiesen, daß die Weltbevölkerung schneller zunehme als die Produktion von Nahrungsmitteln. Der Studie zufolge wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2030 von derzeit 5,5 Milliarden Menschen auf 8,9 Milliarden anwachsen, wenn der derzeitige Trend anhält. Danach stünden nur 237 Kilo Getreide jedem Menschen pro Jahr zur Verfügung. Das ist ein Viertel des derzeitigen Verbrauchs in den USA. Die Steigerung der weltweiten Getreideproduktion verlangsame sich dagegen, hieß es weiter. Während zwischen 1950 und 1994 jährlich drei Prozent mehr Getreide erzeugt worden seien, betrug die Steigerungsrate in den vergangenen zehn Jahren nur noch ein Prozent im Jahr.
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