Weitblick: Ein bisschen Schwund
Es werden wieder Medaillen zurückgegeben: Das Internationale Olympische Komitee hat drei chinesische Gewichtheberinnen nachträglich des Dopings überführt. Cao Lei, Chen Xiexia und Liu Chunhong müssen ihre Goldmedaillen von Peking 2008 abgeben. China droht damit ein einjähriger Ausschluss von allen internationalen Wettbewerben im Gewichtheben. Außerdem wurden fünf weitere Athleten von Peking und London suspendiert, darunter Nadeschda Ostaptschuk aus Weißrussland, die in Peking Bronze im Kugelstoßen gewonnen hatte. Eine Frau mit Erfahrung: Schon ihr Olympiasieg von 2012 wurde wegen Dopings aberkannt. Das IOC überprüft aktuell etwa 1.000 Dopingproben von Peking und London erneut. Bisherige Nachtests haben 100 Dopingsünder überführt. Die meisten Fälle gab es im Gewichtheben, gefolgt von Leichtathletik, Ringen und Radsport.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen