: Wegen REP-Beleidigung verwarnt
Mit einer Verwarnung endete gestern vor dem Amtsgericht Tiergarten ein Beleidigungsprozeß gegen einen 31jährigen Studenten, der „Republikaner“ als „Braune Säue“ bezeichnet hatte. Der Vorfall ereignete sich im August 1989 vor einem Informationsstand der „Republikaner“ in Neukölln. Nach einer immer hektischer werdenden Auseinandersetzung um die Ausländerpolitik seien diese Worte gefallen. Währenddessen habe der Angeklagte sich bedrängt gefühlt und Angst gehabt, weil er von etwa zehn „Republikanern“ „auf Tuchfühlung“ umringt worden sei.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen