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Weberpark geöffnet

■ Bekennerschreiben von „Zara Zaunkönigin“

In der Nacht vom 21. Oktober haben Unbekannte, die sich in einem anonymen Bekennerschreiben „Zara Zaunkönigin und 4 im Viertel“ nennen, den Zaun um den Weberpark zerstört und so den Park wieder den Junkies als Aufenthaltsort geöffnet. Die Gruppe ruft auf zum „Widerstand“ gegen die Bürgerinitiative aus dem Beirat Östliche Vorstadt „Wir im Viertel“, was auch die ironische Anspielung in ihrem Namen erklärt. In ihrem Bekennerschreiben weisen sie auf die „unerträgliche Lage“ der Drogenabhängigen hin und darauf, daß Argumente wie Unsere Kinder sind in Gefahr! nicht stichhaltig seien, da Kinder nicht allein durch den Anblick von Drogenabhängigen drogensüchtig würden. Es läge viel mehr an der Situation in den eigenen Familien. Sie fodern weiterhin die Aufhebung des Betäubungsmittelgesetzes,die Tolerierung des Drogenstrichs sowie das Ende der Repressionen gegen Junkies. „Durch den Schulterschluß von Senat und AnwohnerInnen werden den KonsumentInnen illegaler Drogen systematisch die ohnehin schon menschenunwürdigen Lebensgrundlagen genommenn. Was ihnen bleibt, ist zwischen Zwangstherapie und Knast zu wählen“, heißt es in dem Bekennerbrief. Kirstin Karotki

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