: Wasser teurer
■ Senat beschloß Gebührenerhöhung für 1989
Das Trinkwasser, die Gebühren für die Entwässerung und die Straßenreinigung werden in Berlin im nächsten Jahr wieder teurer. Auch ein Teil der Tarife für die Abfallbeseitigung durch die BSR wird erhöht. Das teilte gestern Senator Wronski (CDU) mit.
Der Preis für Wasser soll nach den Plänen des Senats zum 1.Januar 1989 um durchschnittlich 7,4 Pfennige auf 106,7 Pfennige je Kubikmeter steigen. Das Entwässerungsentgelt steigt um 21 Pfennige auf 1,98 Mark je Kubikmeter.
Bei der Straßenreinigung sollen die Gebühren Anfang nächsten Jahres in der Grundstufe - eine Reinigung pro Woche - von bisher vierteljährlich 2,25 Mark auf 2,31 Mark je Meter steigen. Prozentual entsprechende Steigerungen sind für die übrigen Reinigungsklassen für Straßen vorgesehen, in denen die BSR häufiger reinigt.
Bei der Abfallbeseitigung sollen die Tarife für die normalen Müllgefäße (35 - 660 Liter) nicht erhöht werden. Für den Behälter mit 1.100 Litern ist sogar eine Preissenkung um zwei Prozent vorgesehen. Für die größeren Müllcontainer (sechs bis 40 Kubikmeter) ist demgegenüber eine Gebührenerhöhung um sieben Prozent in Aussicht genommen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen