: Was passierte in Hladkis Zelle?
Berlin (taz) - Der Gesundheitszustand der der RAF -Mitgliedschaft beschuldigten Ute Hladki hat sich rapide verschlechtert. Die 34jährige Untersuchungsgefangene war am Mittwoch von einer Jusitzbeamtin „mit einer stark blutenden Kopfverletzung“ in einer Einzelzelle aufgefunden worden. Offiziellen Angaben zufolge spricht alles für einen Unfall. Frau Hladki soll bei Bewußtsein sein, hat sich zu dem Vorfall aber nicht geäußert. Nach einer ambulanten Behandlung in einem Lübecker Krankenhaus war ursprünglich geplant, Ute Hladki in die Haftanstalt Lübeck-Lauerhof zurückzuverlegen. Nach einer weiteren Untersuchung wurde dieses Vorhaben abgesagt. Hladkis Zustand wird als „kritisch“ bezeichnet.
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