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Was nach Popcorn riecht

Es atmet sich doch auch durch den Mund erträglich! Muss die Nase denn wirklich freioperiert werden? Mit einem Phantomduft entreißt Nefeli Kavouras ihre Protagonistin der hadernden Starre

Kurzgeschichte Sie ist immer noch so schön. Sie ist sogar hübscher geworden. Sie hatte schon immer etwas Mädchenhaftes, ohne nur einen Hauch niedlich zu wirken. Es ist vier Jahre her und auf einmal sitzt sie neben mir. Ihre Schönheit nervt mich. Sogar die einzelnen grauen Haare sind schön. Um uns herum husten und schniefen einzelne Personen. Sie hat noch immer den schiefen Schneidezahn. „Da sieht man sich jahrelang nicht und trifft sich in einem Wartezimmer in einer anderen Stadt wieder“, sagt sie. Kurz berührt sie meine Schulter.

„Ich wusste gar nicht, dass du hier wohnst“, sage ich. Lou erzählt, dass sie erst seit drei Monaten hier lebe. Dass sie auch noch niemanden kenne, sie ist für den Job hergezogen. „Und du, was machst du hier, Margo?“, fragt sie mich. „Ich kümmere mich endlich um meine Nase“, antworte ich.

Ich denke an das letzte Treffen. Ich habe mich damals nicht getraut, den anderen zu erzählen, ich würde wegziehen. Nachts wachte ich mit nassem Rücken auf, beschämt und ängstlich, bis ich nach Monaten anfing, nicht mehr an diese Freundesgruppe zu denken. Und an Lou.

„Seit ein paar Jahren, ich bin wegen meines Bruders hergezogen.“ Lou nickt. Ich hatte ihr damals von ihm erzählt, von der Pflegestelle, von der Unbeholfenheit unserer Eltern, von seinen Händen, die meine fest umklammerten, immer dann, wenn ich drauf und dran war, wieder zu gehen. Es ist schon länger her, dass ich überhaupt über ihn gesprochen habe. Mit Lou fiel es mir damals leichter, laut über ihn nachzudenken.

„Und hier bin ich wegen meiner Nase“, ich tippe mit dem Finger auf meine Nasenspitze, hoffe, damit schnell abzulenken. „Sag nicht, dass du bis heute nicht wirklich durch die Nase atmen kannst“, sagt Lou. Ich grinse, schaue zu Boden. Da ist ein Riss in den Steinfliesen, ich würde ihn gern mit den Fingern nachfahren. „Also wirklich, Margo, du hast früher schon so geklagt. Ich meine, du hast damals versprochen, einen Termin beim Arzt auszumachen.“

„Hab ich ja“, ich räuspere mich, „also halt jetzt. Ich dachte, ich würde gern noch vor meinem 35. Lebensjahr einmal morgens nicht verschnupft aufwachen.“

„Das ist auch längst überfällig, meine Güte.“

Ein Patient wird aufgerufen. Als er vorbeigeht, glaube ich, in seinem Gesicht keine Nase gesehen zu haben. Ich würde ihm am liebsten hinterherrennen, ihm dafür gratulieren, nie das Gefühl einer verstopften Nase kennenlernen zu müssen.

„Und du?“, frage ich Lou.

„Ich rieche Gerüche.“

„Das ist jetzt nicht so ungewöhnlich, Lou.“

„Ich rieche Gerüche, die nicht da sind. Um genau zu sein, rieche ich vor allem einen Geruch, nahezu überall: Popcorn.“

„Popcorn?“

„Ja, Popcorn.“

„Und das ist so eine große Last, dass du damit zum Arzt gehst?“

„Also bitte, zieh mich nicht in deinen Ärztehass mit rein. Außerdem kann das sehr belastend sein. Da bin ich im Gym, will mich auf die Multipresse konzentrieren, und dann: Popcorn.“

„Verstehe“, sage ich. Aber natürlich verstehe ich es nicht. Wir schweigen. Ich merke, wie meine Nase zuschwillt, wie ich wieder durch den Mund atmen muss. Mach deinen Mund zu, sonst fliegt eine Fliege rein, das sagte Milosz einmal zu mir und die anderen lachten.

„Hast du noch Kontakt zu den anderen?“, frage ich. Ich denke an die Abende bei Amira, mit Martin, Milosz, Chiara und Lou. An das ständige Wiederholen der gemeinsamen Anekdoten, an das Gemeinschaftsgefühl bei Wein und wie ich mich hinterher doch einsam fühlte. Wir kannten uns alle von „früher“, lernten uns im Erstsemester kennen, und wir waren so gut darin, dieses „früher“ festzuhalten. Ich glaube, wir hatten einander, damit man anderen Menschen von Freun­d*in­nen erzählen konnte. Mir erging es zumindest so. Ein wenig wie ein Alibi kamen mir unsere Treffen vor. Ich ging hin und erzählte so wenig wie möglich von mir. Ich schob es damals auf meine Schüchternheit. Dass ich mich einfach nicht traute, mich vor mehreren Menschen mitzuteilen. Stattdessen brachte ich immer eine Flasche Rosé und einen recht uninspirierten Salat mit und redete wenn überhaupt nur darüber, dass Arbeit anstrengend ist, aber so sei nun mal das Leben. Sie stellten mir auch keine Fragen, als wäre ich ein Gespenst, das man im Raum akzeptiert.

Lou schüttelt den Kopf. „Kaum noch. Chiara und Milosz wohnen noch dort, wir haben uns aber über die Jahre weniger gesehen. Chiara ist auch endlich durch mit ihrem Studium, die führt nun ein anderes Leben. Und ich glaube, Milosz macht einfach alles wie früher, nur irgendwie eigenbrötlerischer. Aber Amira hat ein Kind bekommen, von ihr bekomme ich manchmal Bilder zugeschickt von ihrem kleinen Alex, willst du mal sehen?“ Sie holt ihr Handy aus der Brusttasche hervor, sucht kurz, und hält mir dann ihr Telefon hin. Amira, wie sie stolz ihr Kind in den Armen hält. Sie sieht so entspannt aus, wie ich sie nie erlebt habe.

„Und Martin?“, frage ich.

Eine Patientin wird aufgerufen, die Frau erhebt sich, hält sich die Ohren vor Schmerzen zu. Ich frage mich, ob mein Nasenleiden wirklich schlimm genug ist, um damit zum Arzt gehen zu dürfen. Lou nahm mich beim letzten Treffen kurz zur Seite. Als sie so vor mir stand und mich ernst anblickte, kam sie mir auf einmal riesengroß vor, dabei ist sie einen Kopf kleiner als ich. Sie meinte, es sei doch gut, wenn ich mir mal Hilfe holen würde. Wenn ich endlich mal mit jemandem reden würde, über meine Familie, über meinen Bruder und vor allem über meine Gefühle. Sie würde mir auch bei der Suche nach einem Therapieplatz helfen. Ich brachte es einfach nicht übers Herz ihr zu sagen, dass ich wegziehe. Dass sich sein Zustand verschlechterte. Ich wollte sie nicht an meiner Hilflosigkeit teilnehmen lassen. Ich nickte nur, wollte, dass sie endlich aufhörte zu reden.

„Das weiß ich nicht, hab ihn lange nicht mehr gesprochen.“ Ich versuche etwas in ihrem Blick zu deuten, aber es fällt mir schwer.

Ich werde aufgerufen. „Sehen wir uns gleich noch?“, frage ich Lou und bin mir gar nicht sicher, warum ich das frage. Will ich sie überhaupt wiedersehen? Sie nickt, ich verlasse das Wartezimmer, werde in einen Raum gebracht.

„Setzen Sie sich schon einmal“, sagt die Arzthelferin. Über dem Schreibtisch des Arztes hängt an der Wand ein ausgestopfter Elchkopf, mit gigantischen Nasenlöchern. Ich frage mich, ob der Arzt Humor hat. Ob er heimlich nach Feierabend die Nase des Elchs untersucht, mit langen metallischen Stäben in die Nasenlöcher eindringt. Die Tür öffnet sich, der Arzt räuspert sich. Seine Augen sehen netter aus, als ich es erwartet hätte. Ich denke an meinen Bruder Till und wie er sich vor jedem Arzt fürchtet, für ihn hat jeder Arzt bösartige Augen.

Der Arzt setzt sich mir gegenüber. Er blickt mir auf die Nase, während ich von meinen Beschwerden spreche. Irgendwie wünsche ich mir, er würde meine Nase außergewöhnlich hübsch finden.

„Und wie lange haben Sie schon diese Atemprobleme?“, fragt er mich. „Schon immer.“

Er rückt näher mit seinem rollenden Hocker. Seine Nase ist erstaunlich hässlich. Ich kann jede Pore sehen, sie erinnert mich an eine kleine runde Mandarine. In der Hand hält er einen metallenen Stab, ich will da gar nicht so genau hinschauen.

„Kopf bitte nach hinten. Und versuchen Sie durch die Nase zu atmen“, weist er mich an. Witzbold. Durch die Nase atmen. Ich schließe die Augen, rieche Metall, spüre dieses druckvolle Spreizen, meine Augen tränen, ich will niesen, es zwickt, ich will, dass es aufhört. Ich denke an Lou, Lou, Lou.

Sie war der Grund, warum ich in diese Freundschaftsgruppe kam, blieb und sie wieder verließ. Wir trafen uns monatlich alle zusammen, manchmal diskutierten Milosz und Amira über Politik, das ging nie gut aus. Wir redeten alle herrlich aneinander vorbei. Und es war ein Ding der Unmöglichkeit, überhaupt einen Satz zu Ende zu sprechen, ohne dass jemand reingrätschte. Ich war die Einzige, die das nervös machte. Diese ständige Unruhe, dieses Herausfordern einer Meinung zu den unnötigsten Themen, das laute Lachen.

Wenn ich an die Gruppe denke, denke ich an etwas, was wie aus der Zeit gefallen scheint. Schon während der Treffen fühlte ich mich manchmal, als würde ich noch in der Vergangenheit steckenbleiben. Schaute ich Lou an, sah ich eine Zukunft, die nicht mir gehörte. Ein Gefühl, das unerwidert zu bleiben hatte. Sie mit ihrem verdammten schiefen Schneidezahn. Während der Treffen konnte ich kaum erwarten, bis wir den gemeinsamen Heimweg antraten. Die Stadt schien um uns herum stillzustehen, während wir miteinander redeten. Ich war nie so ruhig wie bei diesen Spaziergängen. Und dann hörten die Spaziergänge mit einem Mal auf, dann war da Martin und dann verabschiedeten sie sich händchenhaltend von allen. Sie winkte mir noch zu, oder sie winkten allen zu, aber ich hatte das Gefühl, das Winken galt mir.

„Verkrümmte Nasenscheidewand“, flüsterte der Arzt. Nasenscheidewand. Wie unsexy.

„Kann man die wieder geradekrümmen?“, frage ich den Arzt und blicke auf den Elch. Wie wohl seine Nasenscheidewände aussehen?

Er kichert kurz, wie ein Junge. Ich mag ihn. „Ja, das kann man wohl so sagen. Ich würde Ihnen eine Überweisung fürs Krankenhaus mitgeben.“

„Und dann?“, frage ich. „Dann werden Sie operiert. Das kann Ihnen der Chirurg besser erklären, wie das Prozedere ist. Aber danach können Sie atmen, schnauben und nachts durchschlafen.“

Operation. Ich nicke, ich nicke auch noch, als er mich aus dem Zimmer herausbegleitet. Er reicht mir die Hand. Ich möchte ihn am liebsten noch fragen, ob der Herr, den ich im Wartezimmer sah, wirklich keine Nase hatte. Ob die ihm wegoperiert worden ist. Operation, ich wurde noch nie operiert.

„Du siehst ja ganz blass aus“, sagt Lou. „Ich muss operiert werden“, mir ist peinlich, wie sehr mich das trifft. Es ist ja nicht so, als müsste ich operiert werden, weil ich todkrank bin. Es ist doch nur meine Nase. „Komm, wir gehen“, sagt Lou, steht auf und nimmt meine Jacke.

Aber dein Termin, will ich sagen, dein Popcorntermin, aber ich sage nichts, folge ihr und bin froh, ihr endlich wieder folgen zu können, das hatte ich vermisst.

Mein Mund ist nicht vorhanden. Er ist weg. Ich spüre Erleichterung

Lou gibt mir ein Eis aus. Das fühlt sich alltäglich an. Erdbeereis im September mit Lou. „Gut, dass du endlich beim Arzt warst“, sagt sie. Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll. Ich frage mich, ob Eis anders schmecken wird, wenn ich durch die Nase atmen kann. Gerade schmeckt es mir doch gut, vielleicht muss sich ja nichts verändern.

„Weißt du, was verrückt ist?“, fragt mich Lou. Ich schüttle den Kopf. Und dann erzählt sie mir, wann sie das erste Mal den Popcorngeruch wahrgenommen hat. Beim letzten Treffen, in der Runde, sie hatte schon währenddessen das Gefühl, es wäre ein Abschiedstreffen. Sie könne gar nicht auf den Punkt bringen warum, auch heute nicht, aber sie habe während des Treffens uns alle angeblickt und es gewusst: Das hier, das ist vorbei. Sie erzählt mir, wie sie auf dem Heimweg plötzlich weinen musste, wie Martin völlig irritiert von ihrer Stimmung gewesen sei, und dass sie dann, als sie ihn anfauchen wollte, plötzlich Popcorn roch. „Er meinte, ich sei verrückt. So dramatisch zu sein und dann Popcorn zu riechen.“

Ich erinnere mich daran, dass beim Abendessen niemand so recht wusste, worüber man sprechen sollte. Wir hatten uns nichts mehr zu sagen, saßen die Zeit ab, bis es nicht mehr unhöflich war, den Abend zu beenden. Ich hatte schwitzige Hände, kam mir wie eine Verräterin vor. Das Gefühl hielt noch lange an, auch Wochen später noch.

„Ich war natürlich bei unterschiedlichen Ärzten, vor allem aus Neugier heraus, was das denn sein könnte, aber es gab nie eine eindeutige Meinung. Als ich herzog, dachte ich, ich könnte auch hier mein Glück versuchen. Schon ein lustiger Zufall, dass wir uns im Wartezimmer begegnen.“

Ich nicke, habe das Gefühl, sie wird mich gleich fragen, warum ich mich nicht zurückmeldete. Aber sie spricht es nicht an. Das Eis ist aufgegessen. Wir müssen in dieselbe Richtung. Auf einmal kommt mir die Stadt fremd vor, als wäre ich auch kürzlich hergezogen, ich folge Lous interessiertem Blick in die kleinen Straßen, die mir vorher völlig egal waren. Ein junger Mann sitzt vor einer Haustür und blättert eine Zeitung um. Er sieht belesen aus, ein wenig aus der Zeit gefallen, sogar seine Nase sieht belesen aus, wie sie seine Brille hält.

„Hast du denn noch meine Nummer?“, fragt mich Lou. Ich frage mich, ob sie mich das als Vorwurf fragt, ob sie subtil darauf hinweisen möchte, dass ich damals, ohne mich zu verabschieden, gegangen bin. In der Tat habe ich die Nummern der anderen gelöscht. Ich saß im Umzugswagen und bevor ich losfuhr, eigentlich wollte ich nur eine Playlist starten, löschte ich die Nummern und stellte den Gruppenchat auf stumm. Nur Lous Nummer, die behielt ich. Danach hörte ich lauten Rap, ich hasste eigentlich Rap.

„Ja, habe ich“, antwortete ich. „Dann schreib mir doch“, sagt Lou lachend und verschwindet.

Zu Hause stelle ich mich vor den Spiegel und ziehe meine Nase hoch. Ich kann nicht viel erkennen. Ein paar Nasenhaare, ansonsten Dunkelheit. Wie zur Hölle kann so eine Nase überhaupt operiert werden? Da passt doch nichts durch, was breiter als ein Popel ist. Mein Bruder hatte eine breite Nase, sie war so ganz anders als meine. Ich glaube, Atemprobleme hatte er nie. Eines der wenigen Leiden, die ihm erspart blieben. Ich könnte mich mal wieder bei meinen Eltern melden. Ich könnte Sport machen, Zeitung lesen, etwas Gesundes kochen, oder überhaupt kochen. Ich könnte irgendwas tun, was mich wieder als normaler Mensch fühlen lässt.

Lou gab mir immer das Gefühl, ein normaler Mensch zu sein. Sie schaute mich nie schräg an, aber ich glaube, sie gehört auch nicht zu den Menschen, die überhaupt jemanden schräg anschauen.

Die Tage vergehen, ich mache keinen Termin beim Chirurgen aus. Ich melde mich nicht bei Lou. Morgens schnaube ich, aber nichts in meiner Nase löst sich, der Taschentuchberg auf meinem Nachttisch wächst, auf dem Weg zur Arbeit fliegen mir kleine Fliegen in den Mund, auf der Arbeit zieht die Zeit an mir vorbei, ich sitze vorm Bildschirm und lasse mich berieseln, abends gibt es Cevapcici aus der Dose. Die Nachbarn feiern ein Fest im Garten, ich sehe es vom Fenster aus, kurz meine ich, den Mann ohne Nase zu sehen. Er legt Würstchen auf den Grill. Ich denke wieder weniger an Lou. Das ist eine Lüge. Aber ich denke weniger sehnsüchtig an sie. Vorm Schlafengehen schnaube ich vorsichtshalber, beim Zähneputzen betrachte ich meine Nase, habe das Gefühl, sie beschützen zu wollen als das, was sie ist. Habe das Gefühl, mich beschützen zu wollen, als die Person, die ich jetzt bin. Ich will nichts müssen. Ich brauche niemanden.

Ich träume vom Elch. Wie er riesengroß vor mir steht und durch die Nase ausatmet. Wie seine Nasenflügel flattern. Ich habe keine Angst vor ihm, möchte meine Hand nach ihm ausstrecken. Möchte ihm alles von mir anvertrauen. Ich will sprechen, kriege aber kein Wort aus mir heraus. Ich fasse mir ins Gesicht, mein Mund ist nicht vorhanden. Er ist weg. Ich spüre Erleichterung. Nie mehr muss ich mich mitteilen.

Der Wecker klingelt. Etwas ist anders. Meine Nase fühlt sich verstopft an, das ist wie immer. Aber ich habe einen Geruch in der Nase. Klebrig süße Popcornmasse. Ich denke daran, wie ich als Kind den Kinosaal verlassen habe, weil mir der Zeichentrickfilm zu gruselig war. Wie mich die anderen Kinder auslachten. Wie ich sogar das Popcorn stehenließ. Es ist, als würde ich die Zukunft riechen. Und ich greife nach meinem Handy und wähle ihre Nummer.

Nefeli Kavouras, Schriftstellerin und Literaturvermittlerin, arbeitet für den mairisch Verlag und kuratiert das Literaturprogramm der altonale. 2025 nahm sie am Wettbewerb zum Ingeborg-Bachmann-Preis teil. Ihr Debütroman „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ wird 2026 erscheinen.

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