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Was fehlt...... Tattoos und Bärte

Die ohnehin schon berüchtigten Gefängnisse in Vietnam verschärfen ihre Vorschriften. Häftlinge dürfen sich künftig nicht die Köpfe scheren, keine Bärte wachsen und keine Tattoos machen lassen, wie staatliche Medien am Mittwoch berichteten. Auch der Tausch oder Handel mit anderen Häftlingen, homosexuelle Handlungen und Suizid-Versuche werden verboten. Das Sicherheitsministerium untersagt zudem Bücher und Dokumente mit „ungesundem Inhalt“, womit anti-staatliche Inhalte gemeint sein könnten. Begründet wurden die neuen Vorschriften als Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheit.

Der Menschenrechtsaktivist Phil Robertson von der Organisation Human Rights Watch kritisierte die Regeln scharf. „Das Sicherheitsministerium versagt darin, zu verstehen, dass man, wenn man Menschen ins Gefängnis schickt, diese nicht komplett ihrer Rechte berauben und sie nicht weniger als menschlich behandeln darf“, sagte Robertson der Deutschen Presse-Agentur.(dpa)

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