Was fehlt...: ... leere Flaschen
Heute morgen schon mal versucht, eine Buddel mit Sprudelwasser zu kaufen? Nein? Versuchen Sie es gar nicht erst, Sie werden nämlich enttäuscht. Es gibt gerade keine Wasserflaschen. Und das hat nichts damit zu tun, dass die Getränkehersteller nicht genug produzieren, oder dass LKW samt Fahrer*innen im Home Office sind. Nein, es ist absolut banal: Es gibt nicht genügend leere Pullen.
Der Grund dafür sind die Hamster*innen: Aus Angst, morgen könnte der Notstand drohen, kaufen sie nicht nur Klopapier und Nudeln, sondern auch massenhaft Wasserflaschen. Und weil sie die aber nicht nicht austrinken, sondern in Küchen, Kammern, Kellern lagern, fehlt das Leergut. Es ist doch ganz einfach: kein Leergut, keine neue Flaschen. Dabei gebe es keinen Grund, kistenweise Flaschen zu horten, sagt Ulrich Lössl, der Geschäftsführer der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen Gesellschaft aus Baden-Württemberg.
Die Moral von der Geschichte: Wer Wasser trinken will, muss Wasser trinken. (sis)
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