: Warnstreik und Entwarnung
Berlin (ap) — Der Reichsbahnvorstand und die Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED) haben sich inzwischen auf einen Tarifabschluß geeinigt: eine für den öffentlichen Dienst bislang einmalige „reichsbahnspezifische Übergangsregelung“. Danach würden die Dienstzeiten der ostdeutschen EisenbahnerInnen angerechnet, wenn es darum gehe, die Höhe des Lohns zu sichern. Die Gewerkschaften der Lokführer und der Bahnbeamten fordern eine generelle Anerkennung der Dienstzeiten der ReichsbahnerInnen. Mit einem Warnstreik hatten die 15.000 Lokführer am Freitagmorgen für zwei Stunden das Streckennetz der Deutschen Reichsbahn lahmgelegt. Reichsbahn und GdED wollen den Manteltarifvertrag der DB übernehmen. So würden alle 220.000 Arbeitsplätze nach dem Tätigkeitsverzeichnis bewertet. Foto: Norbert Michalke
octopus
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen