■ „WORLDWATCH“-INSTITUT WARNT:: Öko-Revolution oder Ende der Zivilisation
Berlin (taz) — Ohne eine revolutionäre Umweltpolitik sieht das angesehene Washingtoner „Worldwatch“-Institut schwarz für diesen Planeten. Im Bericht zur „Lage der Welt 1992“ fordern die Wissenschaftler drastische Schritte, die ähnlich einschneidend sein müßten wie bei der Einführung der Landwirtschaft vor 10.000 Jahren oder der industriellen Revolution: „Entweder schaffen wir die Wende schnell oder die sich selbst verstärkende Dynamik von Verfall und Abstieg überwältigt uns.“ Auf fossile Energieträger müsse verzichtet, das Bevölkerungswachstum eingeschränkt werden. Die politischen Institutionen hätten versagt; jetzt seien die Menschen gefordert. SEITE 2
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen