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Von Söldnern und Leihmüttern

Frankfurt (dpa) - Ein Ermittlungsverfahren wegen „Anwerbung für fremden Militärdienst“ hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen den 40 Jahre alten Rainer Graf Adelmann eingeleitet. Adelmann war zuletzt im Zusammenhang mit Organ und Babyhandel aufgefallen. Der Graf soll, wie Oberstaatsanwalt Schroers mitteilte, im Sommer versucht haben, deutsche Söldner für den inzwischen beendeten Golfkrieg anzuwerben.

Der Feldzug der 4.000 sollte, wie in den Annoncen angekündigt wurde, den damals bereits acht Jahre dauernden Krieg zwischen Iran und Irak „beenden“. Den Söldnern wurden je 3.500 Mark Monatssold sowie für die gesamte Truppe eine zehnprozentige Beteiligung an der nicht näher bezifferten „Kriegsbeute“ angeboten. Aber ganze zwei Interessenten waren erschienen.

Adelmann soll auch, wie die Zeitschrift 'Tempo‘ in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, einen florierenden Handel mit „Leihmüttern“ betreiben. Pro Kind müßten die Eltern, die ein Kind wünschten, 30.000 Mark für das verbotene Geschäft zahlen.

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