: Volles Geld für alle
■ Notfalls soll Gerichtsvollzieher helfen
Berlin. Die Postgewerkschaft will die Zahlung der gültigen Tarife notfalls mit dem Gerichtsvollzieher durchsetzen. Die in Ostberlin wohnenden, aber in Westberlin arbeitenden Mitarbeiter der Post erhalten entgegen einer Grundsatzentscheidung des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) vom Juli nach wie vor nur 70 Prozent des Westtarifs. Die Arbeitgeber weigern sich, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, kritisierte die Deutsche Postgewerkschaft (DPG). Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) forderte gestern 100 Prozent der Westtarife für alle Beschäftigten der Polizei. Eine Klage sei in Vorbereitung. Der Vorstand des Gesamtpersonalrates der BVG verlangte eine Regelung, die alle Beschäftigten der BVG bzw. des öffentlichen Dienstes gleichstellt. dpa
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen