: Visionen
„Auch wir waren vom Wahlergebnis in Nicaragua völlig überrascht“, beteuerte Cristina Perez, engagierte Journalistin und Publicity-reisende Vertreterin einer Nichtregierungsorganisation verschiedener sozialer Frauengruppen aus Uruguay. (Sie referierte gestern abend in der Angestelltenkammer zur politischen, sozialen und ökonomischen Situation ihres Heimatlandes.) Nach der Wahlniederlage Ortegas meinte sie kämpferisch: „Wir müssen jetzt erst recht Visionen vorstellen, die einen gangbaren Weg für Lateinamerika wie für alle unterentwickelten Länder aufzeigen.“ Die Sandinistas hätten keine wirkliche Chance gehabt, das Land zu entwickeln. Und die Menschen seien der dauernden Kriege müde, zumal Krieg keine Lösungen der Probleme brächte. Cristina Perez hat sich im Kampf für ihr Land, die Kunst als Medium entdeckt, mit der sie in den entwickelten Ländern um Verständnis werben kann. Ihr Ausstellungsprojekt ist z.Z. mit Unterstützung von DGB, Arbeitnehmerkammern, BIZ und Bildungssenator im Überseemuseum zu sehen.
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Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen