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Vi snakker dansk

In den Amtsstuben der nordfriesischen Kreisverwaltung können BürgerInnen ihre Anliegen jetzt auch auf Platdeutsch und Dänisch vortragen. Aufkleber mit den Hinweisen „Ik snack ock Platt“ und „Vi snacker dansk“ sollen BesucherInnen künftig den Kontakt in beiden Sprachen erleichtern. Dies sei ein Beitrag zur Umsetzung der seit 1999 gültigen europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen. In Nordfriesland ist Plattdeutsch besonders weit verbreitet, so dass es mit dieser Sprache in der Verwaltung keine Probleme gibt. Auch dänisch werde von einigen Kreishausmitarbeitern gesprochen, und laufende Dänisch-Kurse förderten dies seit 1996. Die friesische Sprache sei allerdings „leider“ nicht gut vertreten. Die Mehrsprachigkeit wird auch im Telefondienst der Kreisverwaltung umgesetzt: Den Hinweis in der Warteschleife, bitte ein wenig zu warten, hören die Anrufer – unterlegt von Meeresrauschen und Möwengekreisch – gleich in vier Sprachen: Deutsch, Dänisch, Friesisch und Plattdeutsch. hw

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen