: „Verwirrung der Öffentlichkeit“
■ Demo am 4.11.: „Schluß mit der rassistischen Asyldebatte“
Berlin. Die von allen Berliner Parlamentsfraktionen getragene Großdemonstration gegen Ausländerhaß und Rassismus am 8. November führe „zur Verwirrung der Öffentlichkeit“, heißt es im Aufruf diverser Gruppen und Initiativen zu einer Alternativdemo am 4. November. Denn für CDU und FDP sei das „eine Alibiveranstaltung“, die sie für ihre Botschaften „Rassismus ja, aber ohne Schaden für Deutschland“ und „Ausländer raus, aber gewaltfrei“ nutzen wollten.
Auch „die rassistische Asyldebatte ist bereits Gewalt“, so die Verfasser weiter. Wer gegen Ausländerfeindlichkeit sei, müsse deshalb für den Erhalt des Grundgesetzartikels 16, den Stopp der Pogrome und der Asyldebatte auf die Straße gehen.
Die Demo soll Mittwoch, den 4. November um 18 Uhr in West- Berlin ab Yorckstraße/ Ecke Mehringdamm und in Ost-Berlin ab Rosa-Luxemburg-Platz starten. Die Abschlußkundgebung ist gegen 19.30 Uhr auf dem August-Bebel-Platz geplant.
Unterzeichnet haben den Aufruf unter anderen die PDS und die Kreuzberger AL, die damit indirekt ihre eigenen, die Demonstration am 8.November mittragenden Fraktionen im Abgeordnetenhaus der Unterstützung einer rassistischen Alibiveranstaltung zeihen. Als weitere Unterstützer der von der „Deutschen Friedensgesellschaft e.V.“ unter Fritz Teppich initiierten Demonstration werden aufgeführt: Beate und Serge Klarsfeld, die Anti-Atom-Gruppe Steglitz/Friedenau, das Antifa-Bündnis Zehlendorf, die Koordinierungsstelle der Komitees für Gerechtigkeit, der Asta der FU und TU, das Kurdistan Komitee Berlin e.V., SOS Rassismus Berlin, der Landesbezirk Berlin/Brandenburg der IG Medien, die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit und andere mehr. usche
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