■ Versprochen: Entschädigung möglich
Bonn (AFP) – Bluterkranke, die durch Arzneimittel mit dem Aidsvirus infiziert wurden, können offenbar mit einer Entschädigung rechnen. Der Vorsitzende des Aids-Untersuchungsausschusses des Bundestags, Scheu (CSU), sagte, der Ausschuß werde verschiedene Modelle zur Entschädigung vorlegen. Betroffene und Hinterbliebene sollten zwischen einer Einmalabfindung und einer Rente wählen können. Wenn die Pharmaindustrie und die Versicherungswirtschaft nicht freiwilig in den Fonds zahlten, müsse dies „durch ein Gesetz gemacht werden“.
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