: Versäumnisse in Sachsen
taz | Nach der Sitzung des Bundestagsinnenausschusses sehen die Abgeordneten im Fall des Terrorverdächtigen Jaber al-Bakr, der sich in seiner Leipziger Zelle erhängt hatte, vor allem Versäumnisse in Sachsen. „Die alleinige Verantwortung liegt im Freistaat“, sagte SPD-Obmann Burkhard Lischka. „Der Schwerpunkt der Aufklärung liegt in Sachsen“, sagte auch der CSU-Innenpolitiker Stephan Mayer. Sicherheitsbehörden hätten einen Sprengstoffanschlag nur knapp verhindert. Kritik am Generalbundesanwalt und Verfassungsschutz, die zuvor insbesondere von der Opposition kam, blieb nach der Sitzung weitgehend aus.
▶Schwerpunkt
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen