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Vermieter will keine »schwulen« Poster im Blumenladen

Charlottenburg. Zwei »schwule« Plakate, die im Schaufenster des Blumenladens »Blumenvision« am Bahnhof Zoo hängen, sollen verschwinden. Der Verpächter des Ladens, die H.R. Ullrich Handelsgesellschaft mbH, will dem Betreiber des Ladens sonst kündigen. Ein Plakat, das zum Boykott des Nikotin- Multis Philip Morris aufruft und ein Poster des schwulen Überfalltelefons »Schwule Wut« passen dem Vermieter nicht. Blumenhändler Michael Hartfelder bekam ein Schreiben, in dem ihm eine Frist bis Mittwoch gesetzt wurde. Hartfelder schaltete einen Anwalt ein und ließ die Frist verstreichen. Die H.R. Ullrich mbH wird nun gerichtliche Schritte einleiten. Hintergrund: Hartfelder will den Laden ohnehin aufgeben, er sucht jedoch noch einen Nachmieter: »Ich will raus aus dem Vertrag, aber nicht so.« Hartfelder hatte schon mehrmals komödienreife Auseinandersetzungen um seine Läden: Einmal wegen einer überdimensionalen Micky-Maus, ein anderes Mal wegen Postkarten mit Vierfarb- Pimmeln drauf. kotte

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