: Vergleich mit Microsoft
■ US-Justiz schont Software-Giganten
Washington (dpa) – Zur Abwendung eines Kartellgerichtsverfahrens hat der amerikanische Software-Gigant Microsoft einen Vergleich mit der US-Justizbehörde geschlossen. Microsoft hat zugesagt, seine als „illegal monopolistisch“ bezeichneten Geschäftspraktiken sofort zu ändern. Die vom Milliardär Bill Gates gegründete Software-Firma, die mit dem Betriebssystem MS-DOS und der graphischen Benutzeroberfläche Windows weltweit 120 Millionen Personalcomputer bestückt und damit 80 Prozent des PC- Marktes beherrscht, wird Computerherstellern von jetzt an wesentlich mehr Freiheit bei der Nutzung von Konkurrenzprodukten einräumen müssen. Justizministerin Janet Reno hielt Microsoft (Umsatz: 4,5 Mrd. Dollar) nach der Gerichtsentscheidung vor, ihre unfaire Vertragspraktiken hätten andere Unternehmen um eine faire Wettbewerbschance gebracht, Verbrauchern keine wirkliche Wahl ermöglicht und die Software- Entwicklung verlangsamt.
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