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Vergewaltiger gesucht

■ Frau wurde Karfreitag in Schöneberg vergewaltigt

Berlin. Eine 34jährige Frau wurde am vergangenen Freitag gegen 22.15 Uhr von der Martin-Luther-/ Grunewaldstraße in Schöneberg bis zu ihrer Wohnung von einem Mann verfolgt, der den Zutritt zu ihrer Wohnung und sexuelle Handlungen erzwang. Wie die Polizei gestern mitteilte, ist der Mann 34 bis 40 Jahre alt und deutscher Nationalität, etwa 1,60 bis 1,62 Meter groß und von kräftiger Statur. Er hat dunkelblonde bis mittelbraune, leicht krause Haare, kurz und ungescheitelt, trug einen Oberlippenbart und hatte Leberflecken im Gesicht. Der Mann, der sich selbst als »Bernd« bezeichnete, hatte auffallend schmutzige Fingernägel, wobei ein Nagel der rechten Hand zur Hälfte blutunterlaufen war. Bekleidet war er mit einer schwarzen, hüftlangen Stoffjacke, schwarzer Stoffhose und einem Gürtel mit Metallschnalle sowie einem hellblauen Strickpullover mit waagerechtem Reihenmuster aus gelben Sternen und Stehkragen. Nach Aussage gegenüber dem Opfer war der Mann am Gründonnerstag per Anhalter aus Offenbach nach Berlin gekommen. Am folgenden Tag habe er sich geärgert, weil er eine frühere Freundin, mit der er zwei Kindern habe, mit einem anderen Mann getroffen hatte. Einen früheren Freund dieser Frau hätte er einmal aus dem Fenster geworfen und dafür drei Jahre Gefängnis auf Bewährung erhalten.

Außerdem fahndet die Polizei weiterhin nach dem Mann, der seit Wochen Frauen telefonisch sexuell und mit Bombendrohungen belästigt. Mehr als 62.000 AnruferInnen haben inzwischen schon die Sondernummer (W)1166 und (O)1254 angerufen, unter der die Stimme des Täters zu hören ist. Mögliche Voyeure kommen dabei allerdings zum Glück zu kurz: Die eher piepsige Männerstimme ist nur schlecht zu verstehen. adn/taz

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