: Vereinigung in Jemen
Sanaa (ap) - Die Ministerpräsidenten Nord- und Südjemens, Abdel Asis Abdel Ghani und Jassin Said Noman, haben am Montag die sofortige Öffnung der Grenzen zwischen beiden Ländern erklärt. Am Ende einer dreitägigen Konferenz in der nordjemenitischen Hauptstadt Sanaa, auf der der weitere Fahrplan für die geplante Vereinigung Jemens beschlossen wurde, sagten die beiden Politiker, jeder Jemenite könne jetzt die Grenze ungehindert passieren. Auf der Konferenz sei die Bildung einer gemeinsamen Regierung mit 33 Ministerien ins Auge gefaßt worden, hieß es. Nord- und Südjemen bemühen sich bereits seit rund zehn Jahren um eine Wiedervereinigung des seit Mitte des 19. Jahrhundert geteilten Landes.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen