piwik no script img

■ Verdächtiger bei Homo-MordenErste Festnahme

London (AFP) – Die britische Kriminalpolizei hat einen etwa vierzigjährigen Mann im Südosten Englands festgenommen, der unter dem dringenden Tatverdacht steht, in London fünf Homosexuelle umgebracht zu haben. Die Festnahme erfolgte, nachdem die Polizei das Foto eines Tatverdächtigen veröffentlicht hatte, das von einer Überwachungskamera in einem Londoner Bahnhof gemacht worden war. Es zeigt einen Mann, der das letzte Opfer, Emanuel Spiteri, einige Stunden vor dessen Tod begleitete. Die Leiche Spiteris war drei Tage später halb verbrannt aufgefunden worden, nachdem sich der Täter telefonisch gemeldet hatte. Die Polizei hatte zudem ein Phantombild veröffentlicht und dabei angegeben, daß der Täter ein zwischen 30 und 40 Jahre alter, über 1,80 Meter großer Weißer sei. Scotland Yard hatte bei der Fahndung auch einen homosexuellen Polizisten eingesetzt, um eventuelle Zeugen zu ermutigen, sich an die Ermittlungsbehörden zu wenden. Bei einem seiner letzten Telefonate mit der Londoner Polizei hatte der mutmaßliche Täter angegeben, er werde jede Woche ein weiteres Opfer umbringen.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen