■ VERSICHERUNGEN: Nuklearrisiko abgelehnt
München (dpa) — Die internationale Versicherungswirtschaft deckt in der Transportversicherung das Nuklearrisiko, also insbesondere das Risiko aus zivilen Unfällen in Atomkraftwerken, spätestens ab 1. Januar 1992 nicht mehr ab. Wie die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG mitteilte, ist aktuell weltweit kein Rückversicherungsschutz mehr für die radioaktive Verseuchung von Gütern während des Transports oder transportbedingter Lagerung sowie die Verseuchung von Schiffen zu erhalten.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen