: Uranerz in der Tüte
■ Radioaktives Material beschlagnahmt
Rund 850 Gramm radioaktiven Materials, die auf dem Flughafen Schönefeld entdeckt wurden, haben sich als harmlos entpuppt. Wie die Polizei in Potsdam gestern erklärte, handelt es sich um leicht strahlendes Uranerz, auch „Pechblende“ genannt, das „völlig ungefährlich“ ist. Die Oberfinanzdirektion Berlin hatte zuvor berichtet, der Zoll habe im Gepäck eines Fluggastes aus Moskau ein „radioaktives Granulat“ gefunden, das nun von der brandenburgischen Strahlenschutzbehörde untersucht werde. Ein Polizeisprecher sagte, der Prüfung zufolge handele es sich um Uranerz, das nicht angereichert und auch nicht waffentechnisch nutzbar sei. AP
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