: Uran im Grunewald?
■ Staatsanwaltschaft ermittelt
Berlin. Im Grunewald soll nach Hinweisen eines Offiziers der GUS-Westgruppe an die Justiz ein Container mit 400 bis 600 Gramm angereichertem Uran aus militärischen Beständen vergraben liegen. Wie die Justizverwaltung mitteilte, führten Grabungen des polizeilichen Strahlenschutzkommandos in der Nacht zu Dienstag jedoch zu keinen Ergebnissen. Die Staatsanwaltschaft leitete unterdessen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf unerlaubten Umgang mit Atombrennstoffen gegen zwei Russen ein. Nach Angaben eines Justizsprechers sollen ein früher in Deutschland stationierter GUS-Soldat und ein Exilrusse das Uran beiseite geschafft haben. ap
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 180 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen