: Unterschiede
■ Betr.: „Geistig Behinderte mi schen sich ein“ (Zum erstenmal können psychisch Kranke an der Bundestagswahl teilnehmen), taz vom 29.9. 1994
Geistig Behinderte und psychisch Kranke sind nicht das gleiche. Punkt! Aber genau das suggeriert wieder einmal die genannte Überschriftenkombination. Geistig Behinderte haben hirnorganische Schädigungen, psychisch Kranke sind psychotisch oder manisch-depressiv. Um Vorurteilen gegen die „Schwachsinnigen“, „Spinner“ oder „Schizos“ begegnen zu können, muß man immer wieder diesen Unterschied deutlich machen. Der an sich lobenswerte Artikel wirft „die Verrückten“ wie landläufig üblich, aber falsch in einen Topf. Schade! Hartwig Hansen,
Psychiatrie-Verlag, Bonn
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen