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Unterirdische Lösung

Den Sicherheitsbedürfnissen der US-Botschaft entsprechen: Mahnmal kleiner, Infocenter tiefer

BERLIN ap/dpa ■ Um den Sicherheitsbedürfnissen der künftigen US-Botschaft in Berlin Rechnung zu tragen, soll das Nachbargelände mit dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas um fünf bis acht Meter verkleinert werden. Zu diesem Zugeständnis habe sich das Kuratorium der Stiftung bereit erklärt, so Bundestagspräsident Thierse (SPD) gestern. Dadurch gebe es „keine wesentliche Beeinträchtigung des Mahnmalgeländes“ in der Nähe des Brandenburger Tores.

Für die Realisierung des Infocenters beauftragt das Kuratorium Architekt Eisenmann, zu prüfen, ob es unterirdisch angelegt werden könnte. Damit bleibe auch der Charakter des Stelenfeldes oberhalb gewahrt. Eisenmann soll bis Juli Entwürfe und Kostenrechnungen vorlegen.

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