piwik no script img

Unter null

Asien Wirtschaftsflaute in China und Japan

dpa | Schlechte Wirtschaftsdaten aus China und Japan lassen die Sorge vor einem weltweiten Abschwung weiter wachsen. Aus der zweit- und drittgrößten Volkswirtschaft kamen am Montag Signale, die dem Pessimismus vieler Ökonomen neue Nahrung geben.

So ging es für den chinesischen Außenhandel im Januar nach einer kurzen Verschnaufpause im Dezember wieder steil bergab. Wie die Zollverwaltung in Peking mitteilte, sanken die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,6 Prozent. Für die Einfuhren ging es um 14,4 Prozent bergab.

Auch in Japan bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt. Wie die Regierung in Tokio am Montag auf der Basis vorläufiger Daten bekannt gab, sank die wirtschaftliche Leistung vor allem wegen der schwachen Verbraucherausgaben sowie rückläufiger Exporte. Erst kürzlich hatte die Bank von Japan Negativzinsen von minus 0,1 Prozent beschlossen, die ab diesem Dienstag gelten.

▶ Wirtschaft + Umwelt SEITE 8

▶ Meinung + Diskussion SEITE 12

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen