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Unruhen nach Stromausfall

Tumaco (afp) - Bei blutigen Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei in dem südkolumbianischen Pazifikhafen Tumaco sind am Freitag mindestens zwei Menschen getötet und 50 weitere verletzt worden. Die etwa 94.000 Bewohner der Hafenstadt wollten damit gegen die Zentralregierung demonstrieren, von der sie sich nach dreiwöchigem Stromausfall vernachlässigt fühlten. Am Freitag hatten die Bewohner sogar mit einem Plebiszit darüber entscheiden wollen, ob sie das benachbarte Ecuador zur Annexion ihres Gebietes auffordern sollten.