: Unkrautvernichtung ohne Gifte
Die Städte Berlin und Braunschweig wollen Alternativen zur chemischen Unkrautvernichtung erproben. Zusammen mit der biologischen Bundesanstalt (BBA) wollen sie Hinweise geben, wie man deutlich weniger Herbizide verwenden und gleichzeitig gesündere Pflanzen züchten kann. Diese Hinweise richten sich nicht nur an städtische Gartenämter, sondern auch an Klein- und Hausgärtner. BBA-Präsident Fred Klingauf und Umweltsenator Starnick stellten das Projekt gestern vor. Eine Alternative zu chemischen Unkrautvernichtungsmitteln, die das Grundwasser gefährden können, seien zerkleinerte Rindenstücke als Abdeckung. Weitere Möglichkeiten seien Kleesaat und andere sogenannte Beikräuter sowie das „Abflammen“, erläuterte BBA-Mitarbeiter Uwe Meier. Diese Verfahren werden zur Zeit an 5.600 Gehölzen und Bäumen erprobt.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen