piwik no script img

Uni mittelmäßig

Hochschul-Ranking: Forschung spitze, Reputation schlecht, Studiendauer zu lang. Studis sagen: „geht so“

Bremen landete im bundesweiten Hochschultest des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) im Ländervergleich auf dem siebten Platz – hinter Thüringen, Bayern, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg. Spitze ist Bremen nur im Bereich Forschung: Dort schnitt es besser als alle anderen ab. Negativ schlugen hingegen die Bewertung durch andere Professoren und die langen Studienzeiten zu Buche.

Uwe Gundrum, Pressesprecher der Uni, sieht Handlungsbedarf: „Wir müssen die Studenten motivieren, ihr Studium schneller abzuschließen.“ Die Universität habe bereits begonnen, Studiengänge umzustrukturieren. Und die neuen Bachelor- und Masterstudiengängen könnten schneller abgeschlossen werden.

Für die schlechte Bewertung durch ProfessorInnen anderer Universitäten machte Gundrum den Ruf der Bremer Uni als „rote Kaderschmiede“ verantwortlich. In der neuen Professorengeneration habe allerdings ein Umdenken stattgefunden. Das sehe man an dem großen Interesse an Stellenausschreibungen.

Die Studierenden selbst sind mit der Uni mittelmäßig zufrieden: Bremen landete auf Platz sieben von 16. „Im Vergleich haben wir durchaus gut abgeschnitten“, findet Gundrum. al

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen