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Unbegrenzt unfrei

Foto: Arno Declair

„Dann sind Sie also frei?“, fragte sie. „Ja, frei bin ich“, sagte Karl und nichts schien ihm wertloser.“ Denn der 17-jährige Karl Roßmann ist nicht freiwillig nach Amerika gekommen, sondern wurde von seinen Eltern zur Strafe verschickt. In einer Verzerrung des amerikanischen Traums und seiner Glücksversprechen stellt Kafka in „Der Verschollene“ existenzielle Fragen nach dem Ausgesetztsein in einer Welt. Unter dem Titel „Amerika“ nach Kafkas Ro­manfragment im Deutschen Theater.

Amerika: DT, Schumannstr. 13a, 28. 9., 20 Uhr, 48/5 € sowie 1., 7., 21. und 26. 10.

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