piwik no script img

■ UmweltschutzPräsident bedauert

München (epd/AFP) – Mit Bedauern hat Bundespräsident von Weizsäcker die Entscheidung der Verfassungskommission kommentiert, nicht den Umweltschutz als Staatsziel in die neue deutsche Verfassung aufzunehmen. Der Vorsitzende der Verfassungskommission, Rupert Scholz (CDU), will sein Amt vorläufig ruhen lassen. Scholz forderte eine Aussprache über das weitere Vorgehen in der Verfassungskommission. Er hatte den in der Komission gescheiterten Kompromißvorschlag ausgearbeitet, den Umweltschutz als Staatsziel in die neue Verfassung aufzunehmen. Als einziger CDU-Bundestagsabgeordneter stimmte Scholz dafür. Nach Angaben mehrerer CDU-Abgeordneter soll CDU/CSU-Fraktionsgeschäftsführer Rüttgers ihnen mit Abberufung aus der Kommission gedroht haben, falls sie für den Scholz-Vorschlag stimmen.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen