piwik no script img

Umweltchemikalie gefährdet Nervensystem

Nürnberg (AP) – Die weitverbreitete Umweltchemikalie Nonylphenol beeinflußt nach einer Studie des Max-Planck-Instituts nicht nur das Hormonsystem, sondern gefährdet offenbar auch das Zentrale Nervensystem. Die Substanz sei nun erstmals auch im Gehirn von Vögeln nachgewiesen worden. Im Experiment habe die Chemikalie die elektrische Aktivität von Nervenzellen verändert. In Deutschland werden jährlich schätzungsweise 35.000 Tonnen der Chemikalie unter anderem für Pestizide, Sprühlacke oder als Weichmacher für Plastiktüten produziert. Der Bund Naturschutz in Bayern forderte ein Verbot aller Umweltchemikalien mit nachgewiesener hormonähnlicher Wirkung oder Auswirkungen auf das Zentrale Nervensystem.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen