: Umwelt: Mehr Wohlstandsmüll von FNL-Bürgern
Berlin. Seit der Einführung von Westprodukten in der Ex-DDR hinterlassen die Bürger immer mehr Müll. Nach Angaben von Eberhard Stief, Staatssekretär im Umweltministerium von Sachsen-Anhalt, werde in seinem Land pro Jahr jeder Bürger nun 305 Kilogramm Müll und Abfall hinterlassen. In der DDR habe das Pro- Kopf-Aufkommen an Müll nur 170 Kilogramm betragen. Die gegenwärtigen Zahlen in Sachsen-Anhalt seien sogar höher als die Müll-Hinterlassenschaften pro Kopf in den alten Ländern. Stief führte die Entwicklung auf das geänderte Verbraucherverhalten und den Ansturm auf Westprodukte vor allem nach der Einführung der Währungsunion im Juli 1990 zurück.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen