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Umstrittenes Spiel in Reinickendorf?

Das für den 28. April angesetzte Oberligaspiel Türkyemspor–BFC Dynamo wird nicht im Heimatstadion von Türkyemspor, dem Katzbachstadion in Kreuzberg, sondern wahrscheinlich in einem Reinickendorfer Stadion ausgetragen. Wie der Pressesprecher von Türkyemspor, Lutz Zeidler, mitteilte, hat sich der Verein trotz grundsätzlicher Bedenken mit einer derartigen Kompromisslösung einverstanden erklärt.

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hatte auf Empfehlung der Polizei die Austragung des Spiels im Katzbachstadion untersagt, weil türkische Fans gegen rechte Hooligans im Gefolge von Dynamo mobilisiert haben sollen. Türkyemspor sollte daraufhin ein Ersatzstadion benennen. Laut Zeidler hatte sein Verein ein „schlüssiges Sicherheitskonzept“ für das Katzbachstadion vorgelegt, das vom NOFV aber abgelehnt worden sei. Der Pressesprecher forderte den Verband auf, „Vereine, die bekanntermaßen in ihrem Gefolge gewalttätiges Potenzial mit sich führen, an den Mehrkosten für den Schutz eines solchen Spiels zu beteiligen“. TAZ