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UltimatumFlüchtlinge sollen DGB-Haus räumen

Bis Donnerstagmittag sollen die Flüchtlinge ihre Besetzung beenden, fordert der Gewerkschaftsbund. Die Beschäftigten seien an der Belastungsgrenze.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert die Flüchtlinge auf, ihre "tagelange Belagerung des DGB-Hauses" zu beenden. Die Besetzung habe "viele Beschäftigte im Hause an die Grenze der Belastbarkeit gebracht", heißt es in einer Pressemitteilung. Die politische Gewerkschaftsarbeit sei von den Flüchtlingen und ihren Sympathisanten "empfindlich gestört" worden: "Unsere zahlreichen Beratungsstellen im Hause, die auch Anlaufstellen für Ratsuchende Migranten und Wanderarbeiter sind, sind in ihrer täglichen Arbeit stark behindert"

Der DGB führt weiter aus, er habe den Flüchtlingen den Kontakt zu einem Mitglied des Bundestages ermöglicht, es werde eine rechtliche Beratung der Flüchtlinge geben und man werde gerne bei der Suche nach einer Unterbringungsmöglichkeit helfen. Zudem würden politische Forderungen der Flüchtlinge wie nach Abschaffung der Residenzpflicht und nach Wohnsitzwechsel unterstützt.

DGB-Sprecher Dieter Pienkny forderte die Flüchtlinge auf, bis Donnerstagmittag das Gebäude zu räumen, "alles andere ist abwegig und irrational". Das DGB-Haus werde "zum Großteil von Beiträgen der Gewerkschaftsmitglieder finanziert und hat klar umrissene soziale und gewerkschaftspolitische Aufgaben. Flüchtlingshilfe gehört nicht dazu", heißt es in der Pressemitteilung. Die Flüchtlinge hatten das Gebäude am Wittenbergplatz vor sechs Tagen besetzt. Da das Gebäude keine Dusche hat, //twitter.com/Refugee_dgb/status/516308104603258880:bitten die Flüchtlinge um die Spende von Unterwäsche, Handtüchern, Socken und anderen Kleidungsstücken.

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3 Kommentare

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  • Schon wieder wird diese dubiose Forderung nach "Abschaffung der Residenzpflicht" erwähnt. Diese Parolenforderung löst keinerlei echte Probleme der Flüchtlinge und ist außerdem real nicht umsetzbar. Wer hat den Flüchtlingen nur diesen Unsinn in den Kopf gesetzt. Das ist doch reine Propaganda ohne jeglichen realen Bezug.

  • Ach so weit geht dann die Unterstützung der DGB doch nicht.

    Grosse Sprüche klopfen, aber wenn es darum geht etwas wirklich zu unternehmen und mit handfeste Leistungen zu unterstützen, dann ist die Belastung zu hoch.

     

    Was für ein Saftladen.

     

    Die haben nur Verachtung verdient.

    • @anton philips:

      Bitte diesen Satz nochmals lesen, dann werden auch Sie es verstehen: Das DGB-Haus werde "zum Großteil von Beiträgen der Gewerkschaftsmitglieder finanziert und hat klar umrissene soziale und gewerkschaftspolitische Aufgaben. Flüchtlingshilfe gehört nicht dazu"

      Mehr ist dazu nicht zu sagen.