: Uhl aufgeschoben
■ Stammkräfte-Entscheidung erneut vertagt
Abermals vertagt wurde die Senatsentscheidung über die Finanzierung von Stammkräften in den Jahren 1992/93. Eine Liste von Projekten und Initiativen aus dem Haus der Arbeitssenatorin Uhl scheiterte gestern in der Staatsräte-Konferenz. Tenor: Die Verteilung der insgesamt 6,3 Millionen Mark sei nicht konkret genug. Vor allem für das Jahr 1993 klafften noch erhebliche Finanzierungslücken. Noch am Freitag hatte die Uhl-Liste den Koalitionsausschuß passiert — unter Vorbehalten, die auch gestern nicht ausgeräumt wurden. Deshalb soll in der kommenden Woche erneut verhandelt werden. Unklar ist derzeit auch noch der Streit um die 1,5 Sondermillionen für Projektmittelförderung im Kulturhaushalt. Am Freitag tagt dazu erneut der Koalitionsausschuß. mad
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen