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Überschwemmungen in Mosambik

Die Flutkatastrophe in Mosambik nimmt immer größere Ausmaße an. Wie das UN-Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Dienstag mitteilte, sind mehr als eine halbe Million Menschen von den jüngsten Überschwemmungen betroffen. „Die Zahlen steigen weiter“, sagte OCHA-Koordinatorin Paola Emerson. Die Schäden an der Infrastruktur seien verheerend: Fast 5.000 Kilometer Straße seien zerstört worden. Auch die wichtigste Strecke, die das Land mit der Hauptstadt Maputo verbinde, sei unpassierbar.

„Die Situation bleibt dynamisch und gefährlich“, betonte die Expertin. 90 Prozent der Menschen im Land lebten in Häusern, die dauerhaftem Regen nicht standhalten könnten. Auch wenn in den nächsten Tagen mit nachlassendem Niederschlag gerechnet werde, bleibe die Lage kritisch, vor allem in der Provinz Gaza im Süden des Landes.

Bereits am Wochenende hatten mehrere internationale Hilfsorganisationen in Mosambik von einer der schlimmsten Flutkatastrophen seit Jahren berichtet. Mehr als 100 Menschen seien ums Leben gekommen. Hunderttausende hätten sich vor den Wassermassen in Sicherheit bringen müssen. In der Region wird vor allem das am Indischen Ozean gelegene Mosambik zu Jahresbeginn regelmäßig von Zyklonen heimgesucht, die oft schwere Verwüstungen anrichten. (kna)

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