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Über 33.000 Fahrräder gestohlen

■ Nur jeder sechzehnte Diebstahl wird aufgeklärt

Mehr als 33.000 Fahrräder sind im vergangenen Jahr gestohlen worden, rund 4.500 weniger als im Jahr zuvor. Der Schaden belief sich auf etwa 24 Millionen Mark, wie Kriminaloberrat Winfried Roll von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle sagte. Nur etwa jeder sechzehnte Fall konnte aufgeklärt werden.

Fahrraddiebstähle sind in der Bundeshauptstadt nach Autoeinbrüchen und vor Kfz-Diebstählen das zweithäufigste Delikt, betonte Roll. Berlin stehe mit diesen Zahlen aber keineswegs an der Spitze in Deutschland. „Hauptstadt des Fahrraddiebstahls“ ist dem Kriminalisten zufolge Münster, wo im vergangenen Jahr auf 100.000 Einwohner rund 2.800 Drahtesel verschwanden. In der Spreemetropole waren es dagegen „nur“ knapp 1.000.

Zum Schutz gegen Diebe rät die Polizei, das Fahrrad mit einem vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung geprüften Schloß zu sichern. Sie sind an der Güterichtlinie „RAL 607/12“ zu erkennen und wurden nach kriminalpolizeilichen Erkenntnissen entwickelt. Ihr Preis liegt jedoch zumeist nicht unter 100 Mark.

Das Fahrrad sollte darüber hinaus immer mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad an einem festen Gegenstand angeschlossen werden. Empfohlen wird auch, sich die Rahmennummer zu notieren und dies durch einen bei der Polizei erhältlichen Aufkleber „Finger weg! Mein Rad ist registriert“ deutlich zu machen. Bei Kontrollen kann die Polizei dann feststellen, ob das Rad im Fahndungscomputer steht. dpa

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