USA: Toter bei Unruhen in Portland
Wenige Tage nach den Todesschüssen in der US-Stadt Kenosha ist in Portland im Bundesstaat Oregon erneut ein Mann am Rande von Protesten erschossen worden. Diesmal soll es sich um einen Anhänger des US-Präsidenten Donald Trump handeln. Die Polizei machte keine genaueren Angaben zu seiner Identität und auch nicht dazu, wer geschossen habe. Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 20.45 Uhr (Sonntag 5.45 Uhr MESZ) am Rande von Kundgebungen von „Black Lives Matter“- und Trump-Anhängern, wie örtliche Medien berichteten. Demnach zogen etwa 2.500 Trump-Unterstützer mit mehreren Hundert Autos durch die Stadt. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit linken Gruppen. Beamte hätten Schüsse gehört und seien daraufhin zum Tatort gefahren, teilte die Polizei mit. Dort hätten sie ein Opfer mit einer Schusswunde in der Brust vorgefunden. Eine Mordermittlung sei im Gange. (dpa, afp)
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