piwik no script img

■ USA-KamerunFinanzhilfe ausgesetzt

Jaunde (AFP) – Die USA haben ihre Finanzhilfe für Kamerun vorläufig eingestellt. Das wurde am Sonntag aus Kreisen der US- Botschaft in Kameruns Hauptstadt Jaunde bekannt. Wie es weiter hieß, sperrte die US-Regierung die für 1992 und 1993 vorgesehenen Mittel in Höhe von umgerechnet rund 30 Millionen Mark, die hauptsächlich für das Gesundheitswesen, die Landwirtschaft und für das Militär bereitgestellt werden sollten. Die USA begründete ihre Entscheidung mit dem Ausnahmezustand in der nordwestlichen Provinz Kameruns sowie dem Hausarrest für den Oppositionsführer John Fru Ndi.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen