piwik no script img

USA: Gouverneur erlaubt Stillen

New York (AFP) – Im US-Bundesstaat New York ist in Kürze das Stillen von Kindern in der Öffentlichkeit offiziell erlaubt. Gouverneur Mario Cuomo unterzeichnete am Mittwoch ein Gesetz, das Müttern gestattet, ihr Baby auch in öffentlichen Räumen an die Brust zu nehmen. Das Gesetz, das in einem Monat in Kraft treten soll, sieht Bußgelder von 1.000 bis 5.000 Dollar und Gefängnisstrafen von einem bis zu fünf Jahren für Personen vor, die Frauen am Stillen in der Öffentlichkeit hindern. Die Regelung war notwendig geworden, nachdem Besitzer von Geschäften und Restaurants immer häufiger stillende Frauen hinauskomplimentierten, weil der Anblick der weiblichen Brust angeblich anderen Kunden nicht zuzumuten sei. In Albany, der Hauptstadt des Bundesstaates New York, hatten Frauen vor kurzem mehrere Protestdemonstrationen gegen dieses Verhalten der Geschäftsleute abgehalten.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen